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Pfarrblatt
Versöhnungsweg 2025
Wie auch in den Vorjahren, wurde auch dieses Jahr der Versöhnungsweg begangen. Er fand in Unterkulm am 12.2. und 15.2. statt und am Sonntag fand der Versöhnungsgottesdienst mit unserm Priester Palczynski statt. In Menziken war er 19.2. und 21.2. mit dem Versöhnungsgottesdienst am 22.2.
Die Kinder werden im Religionsunterricht auf den Versöhnungsweg vorbereitet. Als Abschluss dieser Vorbereitung besuchen die Kinder den Versöhnungsweg zusammen mit einer vertrauten Begleitperson. Am Ende des Versöhnungswegs wird das Busssakrament von einem Priester in einem persönlichen Beichtgespräch erteilt werden.
Der Schwerpunkt des Versöhnungswegs liegt in der 4. Klasse. Über sein Leben nachdenken, seine eigenen Stärken und Schwächen reflektieren – das machen wir auf dem Versöhnungsweg. Sich seiner Stärken und Schwächen bewusst zu sein und seine Verantwortung zu reflektieren, hilft uns im Leben sehr. Bei schwierigen Situationen sind Rituale wichtig, um einen Schritt weiter zu gehen. Im Sakrament der der Versöhnung bekennt der Christ vor Gott seine Schuld und erlangt nicht nur Vergebung, sondern auch Kraft zur Umkehr und für einen Neuanfang.
Einladung zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung vom Dienstag, 18.03.25, 20 Uhr, im Pfarreiheim Menziken
Traktanden:
1. Begrüssung und Gebet
2. Wahl von zwei Stimmenzählenden; bisher gibt es keine Wahlvorschläge.
3. Genehmigung des Protokolls der Kirchgemeindeversammlung vom 19. 11. 2024
4. Wahl von drei Mitgliedern in die Finanzkommission; vorgeschlagen wurden bisher:
- Klaudija Bilješko-Sego, Beetschihofstrasse 13a, 5737 Menziken, geb. 1979 in Frauenfeld, kroatische Staatsangehörige
- Matea Garic-Sastic, Bifangstrasse 11, 5737 Menziken, geb. 1991, von Urdorf (ZH), schweizerische und kroatische Staatsangehörige
- Ralph Gerardus Heezen, Alte Strasse 28, 5734 Reinach, geb. 1994 in Winterswijk (NL), niederländischer Staatsangehöriger
5. Wahl einer Präsidentin der Finanzkommission; vorgeschlagen wurde bisher:
- Klaudija Bilješko-Sego, Beetschihofstrasse 13a, 5737 Menziken, geb. 1979 in Frauenfeld, kroatische Staatsangehörige
6. Verschiedenes und Information über die getroffenen Massnahmen zugunsten einer Rückkehr von Padre Luis Reyes in unsere Kirchgemeinde.
Diese Traktandenliste wird zusammen mit dem Protokoll der Kirchgemeindeversammlung vom 19. 11. 2024 spätestens vom 1. März 2025 an in den Kirchen St. Anna Menziken, St. Martin Beinwil und Bruder Klaus Unterkulm öffentlich aufgelegt. Weitere Personen können bis zur ausserordentlichen Kirchgemeindeversammlung oder auch erst an dieser selbst zur Wahl in die Finanzkommission oder als Stimmenzählende vorgeschlagen werden.
Teilnahmeberechtigt an der Kirchgemeindeversammlung sind alle katholischen Frauen und Männer schweizerischer Nationalität, die das 16. Altersjahr zurückgelegt haben. Ausländerinnen und Ausländer besitzen nach Erreichen des 16. Altersjahres das Stimm- und Wahlrecht, wenn sie die Jahresaufenthalts- (B) oder die Niederlassungsbewilligung (C) besitzen. Da eine Eingangskontrolle über die Stimmberechtigung geführt wird, bitten wir Sie, einen Ausweis mitzunehmen und rechtzeitig zu erscheinen.
Für die Kirchenpflege:
Dr. Martin Sigg, Präsident
Pilgerreise mit den Firmanden nach Rom
Rom ist für uns als römisch-katholische Christen ein besonderer Ort. Dort haben wir die Möglichkeit, unseren Glauben zu vertiefen, indem wir heilige Stätten besuchen und mit anderen Gläubigen unsere Glaubenserfahrungen teilen. Aus diesem Grund sind wir auch in diesem Jahr mit unseren Firmlingen nach Rom gereist.
Am Dienstag, den 4. Februar 2025, fuhren wir nach dem gemeinsamen Feiern der heiligen Messe um 20 Uhr los. Wir waren insgesamt 50 Personen in der Gruppe. Am Mittwochmorgen, dem 5. Februar, kamen wir gut in Rom an. An diesem Tag standen zwei Besichtigungen auf dem Programm: die Kuppel der Petersbasilika und die Päpstliche Schweizergarde.
Für den Aufstieg zur Kuppel der Petersbasilika nahmen wir die Treppen, was uns allen deutlich machte, wie herausfordernd der Weg nach oben sein kann. Doch als wir oben angekommen waren, freuten sich alle, den Gipfel erreicht zu haben. Von dort aus hatten wir einen atemberaubenden Blick auf die ganze Stadt. Bei der Besichtigung der Päpstlichen Schweizergarde erhielten wir eine spannende Führung, bei der wir nicht nur die Geschichte der Garde erfuhren, sondern auch ihren Lebensraum und ihre Aufgaben kennenlernten.
Am Donnerstag, den 6. Februar 2025, war der Tag vollgepackt mit Programmpunkten. Zuerst besuchten wir die Basilika Sankt Paul vor den Mauern, anschließend die Heilige Treppe, die Basilika Santa Maria Maggiore und die Basilika San Giovanni in Laterano. Besonders bewegend war das stille Gebet an der Heiligen Treppe, bei dem die ganze Gruppe mitmachte.
Am Freitag, den 7. Februar 2025, standen die Katakomben der Heiligen Priscilla und die Heilige Pforte auf dem Plan. In den Katakomben erlebten wir eindrucksvoll, wie die ersten Christen ihre Hoffnung nie verloren, selbst in der Bedrohung ihres Lebens. Sie waren bereit, für ihren Glauben zu sterben, da sie fest an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben bei Gott glaubten.
Am Petersplatz erhielten wir zunächst eine Erklärung, bevor wir durch die Heilige Pforte pilgerten. Mit unserem Kreuz, das von den Jugendlichen getragen wurde, gingen wir betend durch die Heilige Pforte in die Petersbasilika. Die Führung durch die Basilika war besonders beeindruckend, da sie als Hauptkirche der katholischen Christenheit die Herrlichkeit Gottes symbolisiert. Die ganze Gruppe war dankbar für diese tiefgreifende Glaubenserfahrung. Wir waren nicht allein, sondern verbunden mit Gläubigen aus der ganzen Welt.
Am Samstag, den 8. Februar 2025, fuhren wir um 9 Uhr ab und kamen um 20.40 Uhr wieder in Menziken an. Ein herzlicher Dank gilt unserer Kirchgemeinde für die Möglichkeit, diese Reise zu erleben. Ich danke allen Jugendlichen und ihren Familien, die an dieser Pilgerreise teilgenommen und mitgeholfen haben.
Ihr Kaplan,
Jean-Renaud Lubiangenu
P.S. Ein ganz besonderer Dank gilt Padre Luis Reyes, der dank seinem persönlichen Charme, seiner vielfältigen Sprachkenntnisse und seinen Beziehungen, die bereits auf seine Studienzeit in Rom zurückgehen, die professionellen Führungen, die Fahrt mit dem Bus und das Hotel organisieren konnte. Es ist ganz aussergewöhlich, im Heiligen Jahr 2025 von einer hochqualifizierten Führerin wie Frau Inge Renner durch den Petersdom geleitet zu werden; es ist ihr Verdienst, dass unser Besuch am Grab des Apostels Petrus zu einem so tiefgreifenden religiösen Erlebnis wurde.
Dr. Martin Sigg
Präsident der Kirchenpflege
Epiphanie - Heilige Drei Könige
Der Dreikönigstag wurde dieses Jahr in unseren Kirchen Bruder Klaus und Sankt Martin mit einem Dreikönigsspiel begangen. Unsere Katechetinnen übten für dieses Fest mit ihren Schülern ein Dreikönigsspiel und führten dieses Spiel auf. Anschliessend trafen sich die Kirchbesucher zum Königskuchenessen bei Tee und Punsch.
Die Tradition besagt, dass derjenige, der den König in seinem Kuchenstück findet, zum «König» gekrönt wird.
Rückblick Krippenspiele an Heiligabend
Auch in diesem Jahr wurde in allen drei Kirchen an Heilig Abend ein Familien-Weihnachtsgottesdienst mit Krippenspiel aufgeführt. Die Kinder hatten im Vorfeld gemeinsam mit den Katechetinnen geübt und die Weihnachtsgeschichte eindrucksvoll nachgespielt.
Die Krippenspiele wurden musikalisch von passenden Weihnachtsliedern umrahmt. Allen, die zum guten Gelingen der Krippenspiele beigetragen haben, ein herzliches Dankeschön.
Amtsantritt von Kaplan Jean-Renaud Lubiangenu
Unser neuer Kaplan Jean-Renaud Lubiangenu hat sein Amt angetreten. Er ist Bürger der Demokratischen Republik Kongo und wirkte während der letzten vierzehn Jahre in Deutschland, zuletzt in Mulfingen in Baden-Württemberg. Wir freuen uns ganz ausserordentlich, dass er als Seelsorger zu uns kommt. Bald werden wir ihn in einer Heiligen Messe kennenlernen dürfen.